Jugendliche

Jugendliche

Verhaltenstherapie mit Jugendlichen

Unser Behandlungsschwerpunkt  |  Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr und volljährige Heranwachsende

  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine Störung der neuronalen Entwicklung. Sie äußert sich durch Schwierigkeiten bei der Aufmerksamkeitssteuerung, Impulsivität und Selbstregulation — manchmal verbunden mit körperlicher Unruhe (Hyperaktivität). In der Therapie arbeiten wir an konkreten Strategien für Schule, Alltag und Beziehungen. Mehr Infos: www.zentrales-adhs-netz.de

  • Schulangst, Prüfungsangst, Trennungsängste oder spezifische Phobien (z.B. vor Spinnen, Hunden oder dem Fliegen) können den Alltag von Jugendlichen stark einschränken. Verhaltenstherapeutisch arbeiten wir mit schrittweiser Konfrontation und dem Aufbau von Bewältigungsstrategien — damit Angst nicht länger bestimmt, was möglich ist.

  • Ritualisierte, sich wiederholende Handlungen oder aufdringliche Gedanken, die sich kaum kontrollieren lassen — Zwänge entstehen häufig in der Adoleszenz und können sich schnell ausweiten. Verhaltenstherapeutisch hat sich die Exposition mit Reaktionsverhinderung als wirksamstes Verfahren bewährt.

  • Anhaltende Traurigkeit, Antriebslosigkeit, Rückzug von Freunden, Freudlosigkeit — Depressionen bei Jugendlichen werden oft lange nicht erkannt, weil sie sich anders zeigen als bei Erwachsenen. In der Therapie arbeiten wir an Aktivierung, Denkmustern und dem Aufbau tragender sozialer Verbindungen.

  • Die Angst, von anderen bewertet, beobachtet oder bloßgestellt zu werden — bei Vorträgen, in der Gruppe, beim Sprechen mit Fremden. Soziale Phobie kann dazu führen, dass Jugendliche wichtige Situationen zunehmend meiden und sich isolieren. Verhaltenstherapeutisch arbeiten wir an sozialen Kompetenzen und der schrittweisen Überwindung von Vermeidung.

  • Leistungsprobleme entstehen oft nicht durch mangelnden Willen, sondern durch Über- oder Unterforderung, Prüfungsangst, Lernblockaden oder unerkannte ADHS. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch Jugendlichen mit hoher Begabung, die im Regelbetrieb unterfordert sind und deren Potenzial bisher ungenutzt blieb.

  • Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, Konflikte mit Eltern oder Gleichaltrigen, Schwierigkeiten, Freundschaften aufzubauen oder zu halten — all das kann in der Jugend besonders belasten. In der Therapie stärken wir das Selbstbild und arbeiten an konkreten Beziehungsfertigkeiten.

  • Impulsivität ist kein auf ADHS beschränktes Phänomen — sie zeigt sich ebenso bei Borderline-Persönlichkeitsstörungen und Impulskontrollstörungen. Neuere Forschung belegt die enge Verwandtschaft dieser Störungsbilder. Betroffene handeln, bevor sie denken, reagieren heftig auf Auslöser, geraten in aggressive Auseinandersetzungen oder gefährden sich selbst. In der Therapie arbeiten wir gezielt an Selbstwahrnehmung, Emotionsregulation und Verhaltensalternativen.

  • Nicht jede Schulschwierigkeit ist ein Defizit — manche Jugendliche sind schlicht unterfordert. Wir bieten standardisierte Intelligenzdiagnostik (u.a. WISC-V) zur Erkennung von Hochbegabung sowie Beratung zu Fördermaßnahmen und Schullaufbahnentscheidungen.

  • Gruppenpsychotherapie ist bei vielen psychischen Störungen besonders wirksam — insbesondere bei Sozialer Phobie und anderen Angststörungen, weil therapeutische Veränderung direkt im sozialen Erleben stattfindet. Wir bieten Gruppenpsychotherapie für Jugendliche ab dem 17. Lebensjahr und für volljährige Heranwachsende an.